Schwäne fotografieren

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6. April 2018
Gezielt scharfe Bilder
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14. April 2018
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Schwäne fotografieren

Schwäne fotografieren

Heute geht es wie der Blogtitel bereits verrät ums Schwäne fotografieren.

Immer wenn ich in der Natur bin und fotografieren kann, fühle ich mich frei und unbeschwert.

Für mich ist die Fotografie einfach einfach Lebensgefühl & Genuss – Freude pur! 🙂

Dieses Beitragsbild zum aktuellen Blogtitel entstand im April diesen Jahres an einem See. Fast menschenleer und sonnig.

Ich saß am Ufer und beobachtete die Schwäne.

Der eine oder andere näherte sich immer mal bis auf fast Armlänge.

Ich weiß nicht, ob man mich, oder eher das Objektiv so interessant fand…?

Es war einer jener schönen Momente im Leben, die ich nicht missen möchte. Solche Momente sollte man in Form von Bildern / Fotos versuchen festzuhalten, damit man sie sich auch Jahre später immer wieder anschauen kann um im Meer der Erinnerungen zu schwelgen.?

Kommen wir jetzt zum Schwäne fotografieren.

Kein Erfolgsrezept, aber es gibt ein paar Methoden von mir, die ich in diesem Blogartikel gerne mit dir teilen möchte.

Wenn ich Schwäne am See antreffe, gucke ich mir erst einmal aus etwas Entfernung die Lage an.

Einfach etwas beobachten. Wie sich der oder die Schwäne verhalten. Klingt fast als wäre ich ein Ornithologe mit Schwerpunkt Schwanologie.?

Nach dem ich mir die Schwäne (im Idealfall sind es mehrere) angeschaut habe, beginne ich mich ihnen langsam zu nähern.

Was du ganz und gar nicht machen solltest (!) ist in deren Richtung zu laufen als wollte du gerade einen überkochenden Topf von der Herdplatte nehmen!

Wir wollen Schwäne schließlich in ihrem natürlichen Lebensraum fotografieren und nicht verjagen, oder unnötig in Stress / Panik versetzen…

Also vorsichtig annähern und auch mal warten bis sie sich an dich gewöhnt haben. Zum Schwäne fotografieren gehört auch ausreichend Geduld! Tiere allgemein zu fotografieren erfordert Geduld und Ruhe. Ohne kannst du es knicken!

Tipp: Pack dir am besten etwas zu Essen ein. Ein paar Brote, Snacks und etwas zu trinken.

Falls du dich setzen kannst, solltest das das tun. Du kannst dich auch gerne hinhocken, aber das geht richtig in die Beine und erfordert Übung. Bleib mal mehrere Minuten in einem gehockten Position und das möglichst ohne hektische Bewegungen zu machen, dann weißt du was ich meine…?

Möglich ist es, aber du solltest sitzen vorziehen. Außer du hast Angst, dass deine Klamotten dreckig werden. Dazu gibt es dieses magische Teil mit dem alles wieder sauber wird…Ah! Waschmaschine!?

Kurz mal durchatmen und schon geht es weiter!

Ich setze mich gerne auf den Boden und mache meine ersten Shots.

Dazu benutze ich mein 70-300mm Objektiv der G Master-Serie (derzeit Lieblingsobjektiv – GEIL!) für meine aktuelle Kamera die SONY A6000.

Nach dem ich mich etwas warm oder eingeschossen habe, versuche ich den Schwänen noch etwas näher zu kommen.

Tipp: Brot ist auch eine gute Möglichkeit um Schwäne anzulocken.

Falls mal einer faucht (klingt jedenfalls so, außer er ist heiser) ist das kein Grund das Weite zu suchen. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

Bis dato hat mich noch kein Schwan angegriffen.

Schwäne sind eigentlich sehr friedliebende und anmutige Tiere. Außer man provoziert sie = ?

WAS FÜR EQUIPMENT BENÖTIGST DU UM SCHWÄNE ZU FOTOGRAFIEREN?

  1. Kamera
  2. Teleobjektiv 200-300mm oder mehr
  3. 1-2 Akkus

Das ist alles, aber mir reicht es vollkommen aus um damit zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.

Davon abgesehen benötigst du auch gar nicht mehr.

Ein Stativ, Polfilter oder dergleichen sind nicht notwendig.

Also ich fotografiere Schwäne im manuellen Modus. Der manuelle Modus erlaubt dir sowohl die Blende als auch die Verschlusszeit (in der Tierfotografie sehr wichtig!)  individuell einzustellen. Für ein weiches Bokeh und eine Freistellung von sagen wir einem Headshot (Porträt vom Kopf) empfehle würde ich Blende 4 bis 5 nehmen. 5,6 ist auch noch ok.

Falls du einen kompletten Schwan oder eine Szene mit mehreren Schwänen fotografieren möchtest, empfiehlt sich Blende 8. Dann ist halt alles scharf.

Was DU immer im Auge behalten solltest, ist das sogenannte HISTOGRAMM.

Schwäne solltest du bei gutem Licht fotografieren. Also im Idealfall bei sonnigem Wetter.

Da kann es aber leicht passieren, dass du statt strukturiertem Gefieder (der Schwäne) nur noch ein grelles weiß erhältst.

Um das zu vermeiden: HISTOGRAMM im Auge behalten!

Warum?

Damit die Lichter / hellen Bereiche auf dem Bild bzw. dem Gefieder / Federkleid nicht ausbrennen.?

Die hellen Bildbereiche auf dem HISTOGRAMM sollten nicht abgeschnitten werden.

WIE FOTOGRAFIERT MAN SCHWÄNE AM BESTEN?

Ich rate dir (mache ich natürlich auch selbst so) Schwäne in verschiedenen Perspektiven (Perspektiven sind enorm wichtig!) zu fotografieren.

Wenn du keine Scheu hast dich mal schmutzig zu machen, dann rate ich dir dich auch mal auf die Seite, oder den Bauch zu legen und von unten schräg rauf zu fotografieren.

So kann man wirklich geile Schwanenbilder bekommen! Gilt aber auch für andere Tiermotive.

Außer man fotografiert Wildlife einen Bären oder ähnliches…;-)

Auf keinen Fall solltest du (Schuß ins Knie und peinlich) diese 08/15 hab ich schon 1Millionen mal gesehen „von oben runter“ fotografiert-Bilder machen…zzZZzz

Extrem langweilig und die totale Zerstörung des Bildes!

Von oben runter kann und machen locker 95% und du willst doch nicht zu den langweiligen 95% gehören, oder? Es sei denn, dass du damit kein Problem hast…?

Darum solltest du einfach mal mit der Perspektive spielen und verschiedene davon ausprobieren.

Du muss nicht zwangsläufig den kompletten Schwan (wenn, dann möglichst Bild/Display-ausfüllend) fotografieren.

Ein schönes Headshot Porträt ist auch toll!

Oder einfach Body-Parts (Kopf, Augen, Flügel) von Tieren bzw. Schwänen – kann ebenfalls geil aussehen!

Auch hier gilt: “Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!“

WELCHE KAMERAEINSTELLUNGEN?

Um Tiere in Bewegung (z.B. fliegende Vögel) zu fotografieren mache ich folgende Kameraeinstellungen:

  1. FOKUSMODUS
  2. AF-C = NACHFÜHR-AF

Punkt 2 steht für NACHFÜHRENDER AUTOFOKUS. Die kleinen Fokuspunkte verfolgen quasi dein Motiv, so dass du es scharf bekommst. 

Wie immer sollte dazu die Belichtungs / Verschlusszeit korrekt bzw. passend zur Geschwindigkeit mit der sich das Tier bewegt eingestellt sein. Einen fliegenden Schwan würde ich mit einer 1/1000 Sek. oder kürzer fotografieren. Du kannst ein sich schnell bewegendes Motiv zusätzlich mit einem sogenannten *Mitzieher* verfolgen. Dazu bewegst du dich mit der Kamera *proportional zu der Geschwindigkeit* mit der sich dein Motiv bewegt. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass du ein scharfes Ergebnis erhältst. Die ISO kannst du ruhig hochschrauben. 

Falls sich Schwäne oder Tiere allgemein mal nicht bewegen, weil sie sich ausruhen (soll ja vorkommen) empfehle ich dir für knackscharfe Porträt-Aufnahme folgende Kameraeinstellungen.

  1. FOKUSMODUS
  2. EINZELBILD-AF
  3. FOKUSFELD
  4. FLEXIBLER SPOT: M

Mit dem flexiblen Spot kannst du den Fokuspunkt perfekt platzieren. Einfach das kleine quadratische Feld dahin lenken wo es haben möchtest und KLICK!

Die Augen sollten wenn möcglich immer scharf sein. Bei Aufnahmen vom Kopf ist das eigentlich ein MUSS! Mit dem flexiblen Spot = EASY!

Ich fotografiere aktuell mit der SONY ALPHA 6000. Dafür sind auch die Kameraeinstellungen

SCHWÄNE MIT AUSGEBREITETEN FLÜGELN FOTOGRAFIEREN.

Um Schwäne mit ausgebreiteten Flügeln zu fotografieren solltest du deine Belichtungszeit z.B. auf 1/1000 Sekunde stellen. Eine kurze Verschlusszeit lässt schnelle Bewegungen einfrieren.☃

Dabei kannst du die ISO ruhig hochschrauben.

Beobachte einen Schwan mal eine gewisse Zeit. Es gibt Körperhaltungen und Bewegungsabläufe die Vorboten dafür sind, dass ein Schwan jeden Moment seine Flügel ausbreitet und damit schlägt.

Zum Beispiel wenn Schwäne ihr Gefieder putzen, oder sich mal schütteln.

Nur ein paar kleine Tipps um Schwäne zum richtigen Zeitpunkt mit ausgebreiteten Flügeln zu fotografieren.

Übrigens fällt mögliches rauschen (bei sonnigem Wetter) sowieso nicht so stark auf wie bei Nacht.

Mit Lightroom kannst du mögliches Bildrauschen zudem problemlos reduzieren.

Dazu muss du das Bild in Lightroom einfach vergrößern (auf 100%) und bei Rauschreduzierung den Luminanzregler hochziehen.

Kurz noch mal zu Perspektiven

Zu Perspektiven habe ich auch schon einen Blogartikel (HIER) geschrieben, den du dir gerne mal durchlesen kannst. Könnte dich inspirieren und auf neue Ideen bringen.

Bevor ich dich noch weiter zutexte HIER meine Bilder. 🙂 

Schwäne fotografieren

Guckuck! xD

Schwäne fotografieren

Erst mal das Gefieder putzen…

Schwäne fotografieren

Auf und davon – huuuiii!

Schwäne fotografieren

Schwäne sind auch neugierig…:D

Schwäne fotografieren

Anmut und Schönheit

Schwäne fotografieren

Liebe verleiht Flügel!

Schwäne fotografieren

Beauty in Nature 

Schwäne fotografieren

Aus nächster Distanz

Das letztes Bild (monochrom geht auch immer mal) habe ich übrigens aus nächste Distanz mit einem Weitwinkelobjektiv (16-50mm) gemacht. Nach einiger Zeit am See fasste man langsam Vertrauen.

Falls dir mein Blogbeitrag zum Thema Schwäne fotografieren gefallen haben sollte: kommentieren, teilen und liken!?

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